Dateien hochladen
Die beiden Wege in die Bibliothek, die Ordner-Regel und die Grenzen, an denen ein Upload scheitert.
Die Upload-Fläche steht über jeder Ansicht der Bibliothek, auch im Ordner und in „Unsortiert“. Jedes Mitglied des Arbeitsbereichs darf hochladen; eine besondere Rolle ist nicht nötig.
Die beiden Wege
Dateien. Auf die Fläche „Bilder oder Videos hierher ziehen“ ziehen oder über „Dateien auswählen“ aus dem Dateidialog holen. Mehrere Dateien auf einmal sind möglich.
Ein ganzer Ordner. Der zweite Knopf „Ordner auswählen“ nimmt einen ganzen Ordner statt einzelner Dateien.
Über der Fläche wählt „Ablageort“, wo die Dateien landen. Ohne Auswahl ist das „Unsortiert“. Bist du bereits in einem Ordner, ist der Ablageort auf diesen Ordner gesperrt.
Die Ordner-Regel
Nur Dateien direkt im gewählten Ordner werden hochgeladen. Unterordner werden
nicht durchsucht. Ein Kampagnenordner, der nur aus 01_RAW/, 02_Selects/
und 03_Final/ besteht, liefert deshalb null Dateien.
Nach der Auswahl meldet die Fläche unter „Aus dem Ordner übernommen“, was sie übersprungen hat, und nennt die Unterordner beim Namen.
Höchstens 250 Dateien pro Vorgang. Werden mehr ausgewählt, greift die Grenze — der Rest lässt sich anschließend erneut auswählen:
Pro Vorgang werden 250 Dateien übernommen — 30 weitere wurden nicht hochgeladen. Wählen Sie den Rest anschließend erneut aus.
Nicht unterstützte Dateien — PSD, RAW, XMP, was sonst in einem Arbeitsordner
liegt — werden gezählt und als eine Zeile gemeldet. Systemdateien wie
.DS_Store, Thumbs.db oder desktop.ini verschwinden ohne Meldung.
Aussortiert wird vor dem Deckeln: Ein Ordner mit 400 Dateien, von denen 300 PSDs sind, liefert 100 Bilder.
Was hochgeladen werden kann
PNG, JPEG, MP4 und MOV. Was sich darüber hinaus prüfen lässt, steht unter Formate.
Bis 100 MB je Bild, bis 1 GB je Video.
Video zusätzlich: bis 3 Minuten, bis Full HD, kein ProRes. Diese drei Bedingungen werden vor dem Hochladen geprüft und melden sich, bevor etwas übertragen wird. Kann der Browser eine Datei nicht vermessen, wird sie übertragen und erst bei der Verarbeitung abgewiesen.
Was nach dem Hochladen passiert
Jede Datei durchläuft drei Stationen: Upload, Registrierung und Verify. Erst danach steht der Befund an der Kachel.
Bei einer einzelnen Datei bleibt die ausführliche Karte mit der Stationsleiste stehen. Ab zwei Dateien klappt die Liste hinter eine Sammelanzeige zusammen, die Fertige und Fehlgeschlagene zählt.
Der Upload läuft nur in der geöffneten Seite. Ein Neuladen oder ein geschlossener Tab beendet ihn; er wird nicht fortgesetzt. Die Prüfung danach läuft zu Ende, auch wenn du den Tab schließt.
Was schiefgehen kann
„Dateityp … wird nicht unterstützt“. Die Meldung zählt die annehmbaren Formate auf. Meldet der Browser gar keinen Dateityp — bei HEIC tut Chrome das regelmäßig —, entscheidet die Dateiendung; eine unbekannte Endung führt zur Ablehnung.
„Datei ist größer als 100 MB.“ beziehungsweise „Datei ist größer als 1 GB.“ Welche der beiden erscheint, hängt daran, ob die Datei ein Video ist.
„Das Video ist 4:12 lang. Verarbeitet werden bis zu 3:00 Minuten.“ Die Meldung nennt den gemessenen Wert und die Grenze.
„Das Video ist 3840 × 2160 Pixel groß. Verarbeitet wird bis Full HD (1920 × 1080).“ Hoch- und Querformat werden gleich behandelt — gemessen wird die längere und die kürzere Kante, nicht Breite und Höhe.
„ProRes wird nicht unterstützt. Bitte das Video als H.264 oder H.265
exportieren.“ Die Endung .mov sagt nichts darüber, was im Container liegt;
deshalb wird vor dem Hochladen hineingesehen.
Statt einer Fortschrittszeile erscheint eine Karte mit Zahlen. Der Speicherplatz des Arbeitsbereichs reicht nicht. Die Karte nennt den belegten und den erlaubten Wert — und dass der Papierkorb weiterhin Speicherplatz belegt.
Die Prüfung ist fehlgeschlagen, der Upload war in Ordnung. Dann steht in der Liste ein Knopf, der die Prüfung für dieses Asset erneut startet. Die Datei wird dabei nicht noch einmal übertragen.