Papierkorb

Die 30 Tage, das endgültige Löschen und der Speicherplatz, den der Papierkorb belegt.

Was in der Bibliothek gelöscht wird, landet im Papierkorb. Die Originaldatei bleibt liegen, und ein Wiederherstellen bringt das Asset vollständig zurück, in genau den Ordner, in dem es lag.

Jedes Mitglied darf löschen und wiederherstellen; eine besondere Rolle ist dafür nicht nötig.

30 Tage

Jede Karte im Papierkorb trägt ihren Stand: gelöscht 28.08.2026 · noch 30 Tage. Ist die Frist abgelaufen, steht dort „wird entfernt“, bis das Asset entfernt ist.

Die 30 Tage lassen sich nicht ändern — weder im Arbeitsbereich noch über den Tarif.

Die zwei Fristen sind verschiedene Dinge

Zwei Fristen entfernen etwas nach Ablauf einer Zeitspanne, und sie hängen nicht zusammen.

Der Papierkorb hält, was du gelöscht hast: 30 Tage lang lässt sich das zurücknehmen.

Die Aufbewahrungsfrist ist eine Einstellung des Arbeitsbereichs. Sie entfernt nach Ablauf die Originaldatei eines Assets, das nie jemand gelöscht hat. Der Eintrag bleibt dabei stehen — mit seinem Prüfbefund und seinen Nachweisdaten, nur ohne Bild. Die Kachel trägt dann statt der Vorschau den Satz „Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist gelöscht“ und lässt sich nicht mehr öffnen.

Die beiden greifen unabhängig voneinander. Eine abgeschaltete Aufbewahrung schützt nichts vor dem Papierkorb, und der Papierkorb hält nichts auf, was die Aufbewahrung entfernt.

Der Papierkorb belegt weiterhin Speicherplatz

Der belegte Speicherplatz eines Arbeitsbereichs zählt jede Datei, die noch liegt — unabhängig davon, ob ihr Asset im Papierkorb ist. Jedes „Löschen“, das die Bibliothek anbietet, legt das Asset in den Papierkorb; die Datei rührt es nicht an.

Wer also bei vollem Speicher aufräumt und den Balken beobachtet, sieht nichts passieren. Die Absage sagt es selbst:

Es muss Speicherplatz dazugebucht oder vorhandener Bestand endgültig gelöscht werden — Warten hilft hier nicht. Der Papierkorb belegt weiterhin Speicherplatz; frei wird er erst durch „Endgültig löschen“.

Speicherplatz gibt nur das endgültige Löschen frei. Kein Warten, kein Verschieben, kein Leeren einer Ordneransicht.

Was der Papierkorb kann und was nicht

Er hat keine Suche und keine Filter. Die Ansicht zeigt, was da ist, in derselben Reihenfolge wie die Bibliothek — neueste zuerst — und lädt auf „Mehr laden“ nach.

Pro Karte stehen zwei Aktionen: „Wiederherstellen“ und „Endgültig löschen“. Die zweite braucht zwei Klicks.

Für mehrere Assets auf einmal gilt die Grenze 100 pro Vorgang — sonst erscheint „Maximal 100 Assets pro Aktion.“

Den ganzen Papierkorb leeren

Neben der Überschrift steht „Papierkorb leeren“, sobald überhaupt etwas darin liegt. Der Dialog nennt, was verschwindet: Originaldateien, alle daraus erzeugten Ausgaben und deren Signaturen. Ein Wiederherstellen ist danach nicht mehr möglich.

Pro Klick werden höchstens 500 Assets entfernt, das älteste zuerst. Bei einem größeren Papierkorb heißt das: noch einmal klicken.