Wer darf was

Die Rechteübersicht — und die vier Schranken, die zusätzlich zur Rolle gelten.

Drei Rollen je Arbeitsbereich: Inhaber, Admin, Mitglied. Die Rolle hängt an der Mitgliedschaft, nicht am Konto — wer in zwei Arbeitsbereichen ist, kann in einem Inhaber und im anderen Mitglied sein.

Die tägliche Arbeit ist offen

InhaberAdminMitglied
Hochladen, verschieben, löschen, wiederherstellen
Ordner anlegen, umbenennen, löschen
Prüfen (Schnellprüfung und aus der Bibliothek)
Ausgaben erzeugen, kennzeichnen, herunterladen
Stapel starten

Beim Stapel trennt nicht der Zugang, sondern die Menge: Inhaber und Admin dürfen 100 Zellen je Stapel, ein Mitglied 25.

Die Einstellungen sind es nicht

Lesen und Ändern fallen hier oft auseinander:

LesenÄndern
AusgabeformatealleInhaber, Admin
Label-VorlagenalleInhaber, Admin
Label-Vorbelegungen und KennzeichnungspflichtalleInhaber, Admin
Export-BenennungalleInhaber, Admin
Content Credentials — Nutzung durch DrittealleInhaber, Admin
AufbewahrungInhaber, AdminInhaber, Admin
Prüfprotokoll (beide) und ExportInhaber, Admin

Ein Mitglied liest die Formate, die Label-Vorlagen und die Vorbelegungen — der Editor arbeitet damit. Es sieht nur die Verwaltungsfläche nicht.

Mitglieder verwalten

InhaberAdminMitglied
Mitgliederliste sehen
Einladen, Einladung widerrufen
Rolle ändern
Deaktivieren, reaktivieren, entfernen

Per Einladung lassen sich nur „Mitglied“ und „Admin“ vergeben. Die Inhaber-Rolle ist über eine Einladung nicht erreichbar.

Vier Schranken, die zusätzlich gelten

  1. Niemand ändert die eigene Mitgliedschaft. An der eigenen Zeile gibt es kein Menü.
  2. Nur ein Inhaber darf einen Inhaber verwalten oder die Inhaber-Rolle vergeben und entziehen. Ein Admin sieht an einer Inhaber-Zeile kein Menü.
  3. An einem deaktivierten Mitglied gibt es keine Rollenänderung.
  4. Der Aufrufer muss selbst noch aktiv sein. Eine deaktivierte Mitgliedschaft verliert ihre Rechte sofort, auch mit gültiger Sitzung.

Abrechnung: sehen ist nicht verpflichten

InhaberAdminMitglied
Abrechnungsseite, Kontingente, Tarifoptionen sehen
Kaufen, Tarif wechseln, Sitzplätze ändern, kündigen
Ausgabenlimit ein- und ausschalten

Einem Admin fehlen die Kaufflächen nicht wortlos — an ihrer Stelle steht ein Satz. Ebenso beim Ausgabenlimit: Er sieht den Stand als Satz, nicht als Schalter.

SSO: lesen ist nicht einrichten

InhaberAdmin
Die Seite und den Zustand sehen
Domainliste sehen
Verbindung speichern
Domain eintragen, prüfen, freigeben
Anmeldepflicht ein- und ausschalten

Versucht ein Admin, die Verbindung zu speichern, bekommt er keinen allgemeinen Rechtefehler, sondern einen Satz, der die Rolle nennt.

Ein per Identitätsanbieter automatisch aufgenommenes Mitglied kann „Mitglied“ oder „Admin“ werden — „Inhaber“ ist als Vorgaberolle nicht wählbar.

Was ein Mitglied stattdessen sieht

Den Menüpunkt „Einstellungen“ gar nicht, und damit keine der Unterseiten. Wer die Adresse direkt aufruft, bekommt eine Seite „nicht gefunden“ — das gilt auch für den Protokoll-Export.

SSO und Abrechnung weichen davon ab: Sie zeigen dem Admin den Stand und ersetzen die Bedienelemente durch einen Satz.

Am häufigsten trifft ein Mitglied die Rollengrenze aber gar nicht in den Einstellungen, sondern an einer Kontingentabsage beim Hochladen. Dort bekommt es keinen toten Link, sondern einen Satz, der sagt, wer handeln kann.

Einen Hinweis auf Zahlungsverzug sieht ein Mitglied nicht; den zutreffenden Satz bekommt es erst an der Absage.

Die zweite Achse: der Tarif

Rolle und Tarif sind unabhängig voneinander. Manche Inhaber-Rechte hängen zusätzlich an einer Tarifeigenschaft — „Domain eintragen“ und „SSO-Verbindung speichern“ etwa. Beide werden geprüft; die Rolle allein genügt nicht.