Die erste gekennzeichnete Ausgabe
Von der Datei bis zum signierten Ergebnis, in einem Durchgang.
Am Ende steht eine Datei mit sichtbarem AI-Label und eingebetteten Content Credentials — und das hochgeladene Original liegt unverändert daneben.
Voraussetzung
- Zugang zu einem Arbeitsbereich. Jede Rolle darf hochladen und Ausgaben erzeugen.
- Eine Bilddatei als PNG oder JPEG. Der Upload in die Bibliothek — in der Seitenleiste „Library“ — nimmt PNG, JPEG, MP4 und MOV; andere Formate lassen sich prüfen, aber nicht bearbeiten.
- Mindestens eine eingerichtete Label-Familie. Fehlt sie, steht im Editor statt der Label-Bedienelemente ein Hinweis auf Einstellungen → Labels.
Die Schritte
1 · Hochladen
Die Upload-Fläche steht auf jeder Ansicht der Bibliothek ganz oben — ziehen oder „Dateien auswählen“. Daneben liegt die Wahl des Ablageorts. Wählst du keinen, landet die Datei unter Unsortiert und ist dann nicht im Ordner, in dem du sie suchst.
2 · Warten, bis die Prüfung durch ist
Nach dem Hochladen prüft verstag die Content Credentials der Datei. Solange das läuft, trägt die Kachel den Status „Verify läuft …“, und im Editor steht ein gelber Balken:
Die Prüfung der Content Credentials läuft … der Editor entsperrt automatisch, sobald sie abgeschlossen ist.
Es ist nichts zu tun. Du kannst den Tab schließen; die Prüfung läuft weiter.
3 · Das Asset öffnen
Kachel anklicken. Der Editor zeigt links das Bild, rechts die Derivat-Einstellungen und darüber die zwei Bearbeitungsschritte Zuschnitt und AI-Label.
4 · Format und Zuschnitt wählen
Im Schritt „Zuschnitt“ steht der Abschnitt Format. Die Kacheln sind Zielgrößen, keine Dateitypen — Instagram Portrait, LinkedIn, Story / Reel und so weiter. Zu jedem Format wählst du den Zuschnitt-Modus; bei „Freiform“ ziehst du den Rahmen selbst.
Die Kachel „Original“ ist beim Öffnen vorausgewählt. Sie erzeugt eine Ausgabe in nativer Größe, ohne Zuschnitt, mit aufgebrachtem Label — die Unterzeile sagt es: „nur Label · native Größe“.
5 · Das AI-Label setzen
Im Schritt „AI-Label“ stehen die Bedienelemente für das Label: die Label-Familie — nur, wenn mehr als eine eingerichtet ist —, die Variante, „Größe & Rand“, die Rotation und die Platzierung. Letztere ist normalerweise ein Anker aus einem Raster; steht „Größe & Rand“ auf „Manuell“, lässt sich das Label stattdessen frei ziehen.
Die Vorschau zeigt das Label an seiner Stelle. Maßgeblich ist immer die fertige Ausgabedatei.
6 · Speichern
Der Speichern-Knopf heißt „Derivat speichern“ und steht unter der Spezifikation — nur im Schritt „AI-Label“.
Speichern startet unmittelbar das Rendern. Signiert wird die Ausgabe beim Erzeugen, nicht beim Herunterladen.
7 · Das Ergebnis herunterladen
Die Schublade Downloads in der Kopfzeile des Editors führt die fertigen Ausgaben unter „Derivate“. Sobald eine Zeile auf „Fertig“ steht, liefert „Datei herunterladen“ die signierte Datei.
Das Ergebnis
Ein Derivat: eine neue Datei mit dem sichtbaren AI-Label im Bild und den Content Credentials in der Datei. Das hochgeladene Original ist unangetastet und bleibt herunterladbar.
Was schiefgehen kann
Der Editor lässt sich nicht bedienen. Siehe Schritt 2 — die Prüfung läuft noch. Steht dort stattdessen „Dieses Asset ist noch nicht verifiziert. Starte die Prüfung, bevor du Derivate definierst.“, wurde sie nie gestartet; drücke dann „Jetzt prüfen“ im Balken.
Es entsteht eine Ausgabe in Originalgröße, obwohl ein Format gemeint war. Die Kachel „Original“ ist die Voreinstellung. Wer nichts umstellt, erzeugt genau das — ein Derivat in nativer Größe mit Label.
Der Speichern-Knopf ist nicht da. Du stehst im Schritt „Zuschnitt“. An seiner Stelle steht dort der Weg nach vorn: „Weiter zu Labeling“ — das ist der Reiter „AI-Label“.
„Ausgabegröße zu klein für ein Label“. Bei dieser Ausgabegröße wird kein Label eingebrannt. Stell „Größe & Rand“ auf „Manuell“ oder wähle ein größeres Format.
Das Rendern wird mit einer Kontingent-Karte abgelehnt. Jede erzeugte Ausgabe verbraucht einen Signaturlauf des Tarifs. Ist die Menge aufgebraucht, entsteht keine Ausgabe mehr.
Das heruntergeladene Original trägt kein Label und keine verstag-Signatur. Die Downloads-Schublade markiert die Zeile mit „ohne Label“ und „ohne Signatur“. Brachte die Datei ein fremdes Manifest mit — von einer Kamera, aus einem anderen Werkzeug —, bleibt dieses erhalten; die Zeile trägt dann „enthält Manifest“. Wer das Original weitergibt, gibt eine ungekennzeichnete Datei weiter.