Der Kontaktbogen

Analysieren, Ausnahmen setzen, Zellen ausschließen — bevor irgendetwas entsteht.

Schritt 4 heißt „Durchsehen“. Hier siehst du jede geplante Ausgabe einzeln, bevor irgendetwas entsteht.

Der Bogen startet in der Liste: Das Raster sagt alles in Formen, die Liste trägt dieselben Zustände als Wörter. Die Auswahl ist zwischen beiden Ansichten geteilt.

Zellen analysieren

Die Taste steht in der Fußzeile zwischen „Zurück“ und „Weiter“. Sie heißt „Zellen analysieren“, solange nichts gemessen wurde, und „Erneut prüfen“, sobald ein Bericht vorliegt.

Der Schritt sperrt nichts. Du darfst ungemessen weitergehen; die Analyse kostet Wartezeit, und wer seine Bilder kennt, muss sie nicht abwarten.

Der Bericht erscheint, wenn alle Zellen gemessen sind — ganz oder gar nicht.

Ein Bericht verfällt nach 15 Minuten. „Erneut prüfen“ misst dann nur, was keine gültige Messung mehr hat.

Der ganze Bericht verfällt sofort, sobald sich Formate, der batchweite Zuschnitt oder das batchweite Label ändern. Eine geänderte Asset-Auswahl tut das nicht.

Was geprüft wird

Drei Dinge, in dieser Reihenfolge:

PrüfungFrage
„Standardkonformität“Ist die Ausgabe groß genug für eine normgerechte Kennzeichnung?
„Auflösung“Reichen die Quellpixel für diese Ausgabegröße?
„Kontrast“Hebt sich das Label vom Untergrund ab?

Und drei Schweregrade mit verschiedenen Folgen:

  • „Fehler“ sperrt seine Zelle. Der Stapel läuft ohne sie weiter.
  • „Warnung“ läuft mit.
  • „Hinweis“ ist nur eine Angabe.

Die drei Zählkacheln sind pro Zelle und überschneidungsfrei: konform + Warnungen + Fehler ergeben die Zellzahl. Eine Zelle mit drei Befunden zählt einmal, nach ihrem schlimmsten.

Verglichen wird beim Punkt „Auflösung“ der Zuschnittsrahmen gegen die Ausgabegröße, nicht die ganze Datei. Geringe Vergrößerungen meldet der Bericht nicht.

Vor der ersten Messung steht neben dem Zählstreifen: „Noch nicht analysiert — die Vorschauen zeigen Ihre Einstellungen, keine Messung.“

Zellen ausschließen

Fehler-Befunde schließen ihre Zellen von selbst aus. Dieser Ausschluss endet mit dem Bericht.

Von Hand ausgeschlossene Zellen bleiben ausgeschlossen.

Die Geste kennt pro Auswahl genau eine Richtung: Nur wenn jede gewählte Zelle schon draußen ist, heißt die Taste „Wieder einschließen“; sonst „Zellen ausschließen“.

Ausgeschlossene Zellen bleiben sichtbar — in der Liste abgeblendet, im Raster abgeblendet und durchgestrichen. Hier nimmst du den Ausschluss auch wieder zurück.

Schließt du alles aus, wechselt die Beschriftung des Startknopfs auf „Alle Zellen ausgeschlossen“.

Eine einzelne Ausgabe anpassen

Der Zell-Editor öffnet sich anstelle des Schritts; „Zurück“ und „Weiter“ sind so lange nicht da. Er wirkt auf diese eine Ausgabe.

Geändert wird nur, was du anfasst. Alles andere folgt weiter den Einstellungen des Stapels.

Jedes Feld zeigt, woher sein Wert kommt, und lässt sich einzeln zurücksetzen — zurück auf den Wert der Ebene darüber, nicht auf einen Werkswert. Die fünf Label-Felder teilen sich eine Anzeige, die die auffälligste Herkunft nennt.

„Manuell“ als Zuschnitt ist erst verfügbar, wenn das Original geladen ist.

Die Label-Position lässt sich hier frei setzen — im batchweiten Schritt nicht.

Was der Zell-Editor nicht anbietet

  1. Den Label-Schalter. Eine Zelle kann die Kennzeichnung nicht abwählen.
  2. Die Wahl der Label-Variante. Sie ergibt sich aus der Messung.
  3. Den Nicht-KI-Hinweis aus dem Manifest.

Mehrere Zellen auf einmal

Die Mehrfachbearbeitung bietet zwei Felder an: den Zuschnitt-Modus und den Anker. Nur diese bedeuten auf jeder Zelle dasselbe.

Sie ändert nur die angefassten Felder und sagt vorher, was sie nicht tun wird: Zellen, die für dasselbe Feld eine eigene Ausnahme halten, bleiben unverändert.

Zeilen- und Spaltengesten wirken auf alle Zellen der Zeile oder Spalte — auch auf herausgefilterte. Eine Bereichsauswahl mit der Umschalttaste folgt dagegen der sichtbaren Reihenfolge.

Wenn ein Befund veraltet

Änderst du eine Zelle nach der Messung, gilt ihr Befund als veraltet: Er bleibt sichtbar, wird durchgestrichen und zählt nicht mehr als aktuell. Dafür gibt es eine eigene Kachel — „veraltet“, mit der Erläuterung „Zellen, deren Befund nicht mehr gilt.“

Eine veraltete Zelle verliert außerdem die gemessene Label-Variante. Der Lichtkasten sagt es, wenn die Zelle tatsächlich etwas verliert.

Was schiefgehen kann

Die Messung scheitert. Es kommt ein kurzer Hinweis; fordere sie einfach noch einmal an.

Neben der Analyse-Taste steht „Kontingent erschöpft — in N s wieder verfügbar.“ Warte die Sekunden ab und starte die Messung dann erneut.